Tesla FSD zerstört fast mein Model 3 auf niederländischen Bodenwellen | POV Fahrt zu Lidl

Tesla FSD Supervised nimmt mich und meinen Sohn mit zum Einkaufen zu Lidl… und zerstört dabei fast die Unterseite meines Model 3 Performance bei hohen Geschwindigkeitsschwankungen hier in den Niederlanden, Europa. Schau dir mein Video unten an 😱 POV-Fahrt zeigt: – Extrem enge Ausfahrt beim Einparken (Austin Powers-Vibes) – Enge holländische Straßen in Europa – Wie der FSD mit brutalen Bodenwellen und Schlaglöchern umgeht – Echter Kratzervorfall + Schadenskontrolle.

YouTube-Video: Tesla FSD zerstört fast mein Model 3 auf europäischen Bodenwellen | POV Fahrt zu Lidl

Kann der Tesla FSD Schlaglöchern gut ausweichen?

Für das Jahr 2026 lautet die kurze Antwort: Es wird besser, aber vertraue nicht blind darauf.

Teslas Full Self-Driving (FSD) „Supervised“ hat sich mit der Umstellung auf durchgängige neuronale Netze (Version 12 und höher) erheblich weiterentwickelt. Im Gegensatz zu früheren Versionen, die Schwierigkeiten hatten, die Tiefe der Straßenoberfläche zu erkennen, ist sich das aktuelle System der 3D-Umgebung viel bewusster.

Wie es funktioniert (und warum es scheitert)

FSD behandelt die Straße als ein Belegungsnetzwerk. Sie sucht nach „Voxeln“ (3D-Pixel), die eine Veränderung der Straßenhöhe darstellen.

  • Erkennung: Die Kameras sind hervorragend in der Lage, kontrastreiche Veränderungen zu erkennen – wie ein dunkles Loch auf einer hellgrauen Straße. Wenn das Schlagloch groß genug ist, um als „Hindernis“ wahrgenommen zu werden, wechselt das Auto oft unauffällig die Fahrspur, um es zu vermeiden.
  • Das Schattenproblem: FSD kann durch Schatten oder nasse Stellen, die wie Löcher aussehen, es aber nicht sind, getäuscht werden und ein „Phantomausweichen“ verursachen. Umgekehrt kann ein flaches Schlagloch, das mit Wasser gefüllt ist, für die Kameras wie eine flache Pfütze aussehen, so dass das Auto direkt hindurchfährt.
  • Europäische Beschränkungen: In Europa ist die Software stärker an Vorschriften gebunden. Weil das Auto strikter in der Mitte seiner Spur bleiben muss, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass es einem Schlagloch ausweicht, als bei der aggressiveren nordamerikanischen Version.

Der Reality Check

SituationFSD Leistung
Große, tiefe SchlaglöcherNormalerweise wird dies erkannt; das Auto wird an den Fahrbahnrand ausweichen, wenn dort Platz ist.
Kleine/scharfe SchlaglöcherOft übersehen. Die Aufhängung wird das ausbaden müssen.
Schwerer VerkehrEs ist unwahrscheinlicher, dass das Auto einem Loch ausweicht, wenn es dadurch einem Fahrzeug auf der nächsten Spur zu nahe kommen würde.
Nacht/RegenDie Genauigkeit sinkt erheblich. Stehendes Wasser verbirgt die Tiefe des Lochs vor den Kameras.

Warum du vorsichtig sein solltest

Auch wenn das FSD das Schlagloch „sieht“, ist es in erster Linie auf Sicherheit und Spurhaltung programmiert. Es wird dem Beibehalten der Fahrspur Vorrang vor der Rettung deiner Felgen geben. Wenn das Ausweichen vor einem Schlagloch das Überqueren einer durchgezogenen weißen Linie oder die Annäherung an einen Radfahrer erfordert, wird sich FSD jedes Mal dafür entscheiden, das Schlagloch zu treffen.

Mein persönlicher Tipp für Tesla-Besitzer:

Wenn du ein Schlagloch kommen siehst und auf FSD bist, übernimmst du. Der „weiche“ Lack von Tesla könnte ein Problem sein, aber die großen Leichtmetallräder (vor allem die 20″ oder 21″ Induktions-/Uberturbine-Räder) sind sehr anfällig für Risse oder „Bordsteinkanten“ durch tiefe Straßenkrater. FSD verfügt noch nicht über einen „Felgenschutzmodus“.

Ist der Tesla FSD gut im Abbremsen bei Verkehrsschwellen?

Ab Mai 2026 lautet die kurze Antwort: Es ist viel besser als früher, aber es ist immer noch nicht perfekt.

Mit dem Übergang zu v12 (und der neueren v13) „Supervised“ FSD ist Tesla zu einem durchgängigen neuronalen Netzwerk übergegangen. Das bedeutet, dass das Auto eine Bodenwelle „sieht“ und auf der Grundlage von Millionen von Kilometern menschlicher Fahrdaten darauf reagiert, anstatt nur auf eine Codezeile zu warten, die ihm sagt, dass es langsamer fahren soll.

Hier ist, wie FSD derzeit mit Verkehrsschwellen umgeht:

1. Visuelle Erkennung vs. „Erinnerung“

FSD verlässt sich nicht mehr nur auf GPS-Daten oder Flottenkarten, um zu wissen, dass eine Bodenwelle bevorsteht.

  • Visuelle Identifizierung: Die Kameras identifizieren den physischen Buckel, die darauf gemalten gelben/weißen „Chevrons“ oder die Schilder am Straßenrand.
  • Reaktion: Wenn es eine Bodenwelle erkennt, verlangsamt sich das Auto normalerweise auf 15-22 km/h (9-14 mph).
  • Das „menschliche“ Gefühl: Da es sich um ein neuronales Netz handelt, ist das Bremsen in der Regel sanfter als bei früheren Versionen, bei denen die Bremsen in letzter Sekunde „zugeschlagen“ wurden.

2. Wo es hakt

Obwohl sie sich verbessert hat, gibt es immer noch bestimmte Szenarien, in denen sie nicht ausreichend verlangsamt werden kann:

  • Unmarkierte Bodenwellen: In einigen europäischen Wohngebieten haben die „Geschwindigkeitstafeln“ die gleiche Farbe wie der Asphalt und sind nicht lackiert. FSD übersehen diese gelegentlich und können sie bei voller Geschwindigkeitsbegrenzung treffen.
  • Schlechtes Licht/Regen: Starker Regen oder grelles Licht können die Textur einer Bodenwelle verdecken, sodass das Auto zu spät reagiert.
  • „Speed Cushions“: Diese kleinen quadratischen Buckel in der Mitte der Fahrbahn können das System verwirren. Menschen fahren oft über sie hinweg; FSD versucht manchmal, das Auto perfekt zu zentrieren, was zu einem heftigen Aufprall auf ein oder beide Räder führen kann.

3. Europäische Besonderheiten

In Europa gibt es Geschwindigkeitsschwellen (oder „schlafende Polizisten“), die im Vergleich zu den US-amerikanischen „speed humps“ sehr unterschiedlich gestaltet sind.

  • Strenge Vorschriften: Da die europäische Version von FSD aufgrund der UNECE-Vorschriften konservativer ist, bremst sie oft mehr als nötig, was die Fahrer hinter dir manchmal ärgern kann.
  • Bodenwellen am Eingang von Kreisverkehren: Tesla arbeitet noch an der Feinabstimmung der Logik für Bodenwellen, die sich unmittelbar vor Kreisverkehren befinden, wo das Auto versucht, die Ausweichlogik und die Geschwindigkeitsreduzierung gleichzeitig zu berechnen.

4. Der „Komfort“-Faktor

Auch wenn FSD langsamer wird, spielt die Federung eine große Rolle. Wenn du ein Model 3 oder Model Y mit der älteren, steiferen Federung (vor 2023) fährst, kann sich selbst die „richtige“ Geschwindigkeit von FSD rau anfühlen. Besitzer des „Highland“-Modells 3 oder des aktualisierten Model Y stellen fest, dass FSD Unebenheiten viel besser ausgleicht, weil die Hardware den Aufprall besser abfedern kann.


Mein persönlicher Tipp: Wenn du eine besonders aggressive oder heimliche Bodenwelle vor dir siehst, ist es immer noch empfehlenswert, das rechte Daumenrad manuell nach unten zu bewegen, um deine Höchstgeschwindigkeit zu verringern. Dadurch wird sichergestellt, dass sich das Auto vorsichtig nähert, ohne dass du das System ganz ausschalten musst.

Feedback

Fährst du auch Tesla FSD in Europa und was sind deine Erfahrungen mit Bodenwellen und Schlaglöchern? Bitte hilf mit, meinen YouTube-Kanal zu vergrößern, indem du ihn abonnierst oder Premium-Mitglied wirst, damit ich neue Produkte testen, bewerten und vergleichen kann. Bitte unterstütze meinen Kanal und benutze meinen Tesla Promo-Code für einen großen Rabatt auf dein neues Auto oder kostenlose Supercharger-Meilen.

Von GJ

Hallo, mein Name ist Gerrit Jan. Ich bin ein erfahrener freiberuflicher SEO-Autor, Geschäftsentwickler und Produktmanager – spezialisiert auf Rechenzentrums-Colocation, IoT und globale Konnektivität. Ich biete Interim-Management- und IT-Beratungsdienstleistungen auf dem deutschen, niederländischen und englischen Markt an. Darüber hinaus erstelle ich gerne Inhalte in WordPress und YouTube in den Bereichen Autoaufbereitung, IT, Produkttests, Reisen und Karriere.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.