3 Monate ERE-Zertifikate für das Laden von Elektroautos über Joulo & Zaptec Go 2 in den Niederlanden

Schauen wir uns gemeinsam an, wie viel ich verdient habe, indem ich meinen Tesla einfach zu Hause über meine Zaptec Go 2 EV-Ladestation und die Joulo-Integration zum Handel mit ERE-Zertifikaten aufgeladen habe. Wir werden uns die bisherigen Einnahmen genauer ansehen und eine Prognose für den Rest des Jahres erstellen. Wenn du in den Niederlanden ein Elektroauto hast und die Möglichkeit, eine Ladestation zu installieren, zögere nicht und tätige diese Investition, so wie ich es getan habe. Du wirst die Kosten in etwa einem Jahr wieder hereingeholt haben.

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Was kosten ERE-Zertifikate in den Niederlanden beim Laden von Elektroautos?

Emissionsminderungseinheiten (ERE, auf Niederländisch „emissiereductie-eenheden“ ) sind in den Niederlanden handelbare digitale Zertifikate, mit denen die Emissionen monetarisiert werden, die vermieden werden, wenn ein Elektrofahrzeug mit Strom aufgeladen wird, anstatt fossile Brennstoffe zu verbrennen.

Das ERE-System wurde am 1. Januar 2026 im Rahmen der EU-Richtlinie RED III (Besluit energie vervoer) eingeführt. Es löste das ältere HBE-System (Hernieuwbare Brandstofeenheden) ab und erweiterte die Teilnahmebedingungen, sodass Besitzer von Heimladestationen und kleine Unternehmen mit dem Laden von Elektrofahrzeugen Geld verdienen können.

So funktioniert der ERE-Markt

Das ERE-System ist keine staatliche Subvention, sondern ein marktorientierter Mechanismus, der von der niederländischen Emissionsbehörde (NEa) durchgesetzt wird:

  1. Gesetzliche Verpflichtung: Große Kraftstoffanbieter, die in den Niederlanden Benzin und Diesel verkaufen, sind gesetzlich verpflichtet, jedes Jahr einen vorgeschriebenen Prozentsatz ihres CO₂-Fußabdrucks zu kompensieren.
  2. Erzeugungs-Einheiten: 1 ERE entspricht 1 Kilogramm nachweislich vermiedener . Jede in ein Elektrofahrzeug geladene kWh erzeugt einen Bruchteil eines ERE.
  3. Das Geschäft: Vermittlungsplattformen bündeln Ladedaten von E-Auto-Besitzern, wandeln diese in zertifizierte EREs im NEa-Register um und verkaufen diese Zertifikate direkt an Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie.
  4. Auszahlung: Der Erlös aus dem Verkauf dieser Einheiten wird an den Besitzer der Ladestation ausgezahlt, abzüglich einer Provision, die der Dienstleister einbehält.

Grundvoraussetzungen für die Teilnahme

Um eine ERE-Entschädigung für das Laden zu Hause oder im Unternehmen zu beantragen, müssen drei Kriterien erfüllt sein:

AnforderungDetails
MID-zertifiziertes LadegerätDie Wallbox muss über einen offiziell kalibrierten, integrierten kWh-Zähler gemäß der Messgeräterichtlinie (MID) verfügen, um die Verbrauchsdaten zu überprüfen. Nicht kalibrierte interne Zähler oder Smart-Kabel sind nicht zulässig.
NetzanschlusshalterungLaut Gesetz liegen die ERE-Rechte beim Inhaber des Stromnetzanschlusses (dem Namen, der im EAN-Code für die Adresse angegeben ist).
BuchungsanbieterPrivatpersonen können nicht direkt auf dem CO₂-Markt handeln. Du musst dich über einen zugelassenen „inboekdienstverlener“ (Buchungsdienstleister) registrieren.

Gewinn- und Renditeberechnungen

Die genaue finanzielle Rendite hängt von der schwankenden Marktnachfrage nach Emissionszertifikaten ab, aber die zugrunde liegende Umrechnung erfolgt anhand von Standardfaktoren, die von der NEa festgelegt wurden.

  • Standardumrechnung: Im Jahr 2026 entspricht 1 kWh Standard-Netzstrom, der in ein Elektroauto geladen wird, ungefähr 0,33 ERE.
  • Marktbewertung: Die Handelspreise für ERE-Zertifikate schwanken in der Regel zwischen 0,30 € und 0,50 € pro ERE.
  • Nettoauszahlung: Nach Abzug der Dienstleistergebühren (in der Regel 10 % bis 25 %) erhalten E-Auto-Besitzer etwa 0,10 bis 0,16 € pro geladener kWh.
  • Jährliches Potenzial: Für einen durchschnittlichen Autofahrer, der zu Hause 3.000–4.000 kWh pro Jahr auflädt, bedeutet das einen jährlichen Verdienst von etwa 300 bis über 500 Euro.

So löst du ERE-Prämien ein

  1. Gerät prüfen: Vergewissere dich, dass dein Ladestationsmodell über einen integrierten MID-Zähler verfügt.
  2. Wähle einen Buchungsanbieter aus: Wähle einen autorisierten Buchungsdienstleister aus (z. B. Stekker, Tap Electric, Zeres usw.).
  3. Verbinde deine Daten: Ermächtige den Anbieter, die Transaktionsdaten deiner Ladestation abzurufen (über OCPP oder direkte Integration) und registriere deinen EAN-Code.
  4. Auszahlungen erhalten: Der Anbieter kümmert sich um die Prüfung durch die NEa, verkauft die Anteile und überweist die Auszahlung vierteljährlich oder jährlich direkt auf dein Bankkonto.

Feedback

Sammelst du bereits ERE-Zertifikate, indem du dein Elektroauto einfach zu Hause an einer MID-zertifizierten Ladestation auflädst? Wirst du deine alte Ladestation gegen eine MID-zertifizierte austauschen, nachdem du dir dieses Video angesehen hast? Schreib mir in den Kommentaren. Schau dir hier mein vollständiges Tutorial-Video und meinen Testbericht zur Zaptec Go 2-Ladestation an.

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Von GJ

Hallo, mein Name ist Gerrit Jan. Ich bin ein erfahrener freiberuflicher SEO-Autor, Geschäftsentwickler und Produktmanager – spezialisiert auf Rechenzentrums-Colocation, IoT und globale Konnektivität. Ich biete Interim-Management- und IT-Beratungsdienstleistungen auf dem deutschen, niederländischen und englischen Markt an. Darüber hinaus erstelle ich gerne Inhalte in WordPress und YouTube in den Bereichen Autoaufbereitung, IT, Produkttests, Reisen und Karriere.

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